Jüdisches Trier im Mittelalter

Rundgang mit Prof. Dr. F. G. Hirschmann

Schon zur Römerzeit gab es in Trier eine jüdische Gemeinde, unklar ist jedoch, ob Kontinuität bis ins Mittelalter bestand. Wohl seit dem 10. Jahrhundert waren wieder Juden in Trier ansässig. Wie andernorts auch befand sich ihr Viertel in unmittelbarer Nähe zum Markt und zum Dom, und wie überall waren die Juden auch Anfeindungen ausgesetzt. Nach den Pestpogromen 1349 brach das jüdische Leben zusammen, 1419 ließ der Erzbischof die verbliebenen Juden aus dem Trierer Erzstift vertreiben.

Treffpunkt: Eingang Porta Nigra, Porta-Nigra-Platz