Die SchUM-Stätte auf dem Weg zur Antragstellung als UNESCO-Welterbestätte

Mit dem fünften Platz auf der UNESCO-Vorschlagsliste haben die SchUM-Städte einen großen Meilenstein auf ihrem gemeinsamen Weg erreicht. SchUM-Städte so nannte die jüdische Bevölkerung im Mittelalter die damals größten jüdischen Gemeinden Speyer, Worms und Mainz. Insgesamt 9 von 31 Anträgen wurden im Jahr 2014 für die deutsche Vorschlagsliste ausgewählt, über die im Jahr 2020 endgültig entschieden wird. Auf den vorderen Plätzen mit dabei ist die gemeinsame Bewerbung der SchUM-Städte Speyer, Worms und Mainz. Dieser erste wichtige Schritt in Richtung Anerkennung unterstreicht die herausragende Bedeutung der SchUM-Städte für die Entwicklung des europäischen Judentums. Gleichzeitig stellt es das einzigartige jüdische Erbe noch stärker öffentlich heraus und hilft damit, dieses nicht nur überregional sondern auch weltweit bekannter zu machen. Die SchUM-Städte haben somit gute Chancen, in einigen Jahren den Titel "UNESCO Welterbe" tragen zu dürfen.