Esthal (Kr. Bad Dürkheim), Goldwoog am Breitenbach mit Auslass und „Riesel“ © GDKE, Landesdenkmalpflege, G. P. Karn

Der Pfälzerwald ist eines der größten geschlossenen Waldgebiete Deutschlands und ein überregional bedeutender Grundwasserspeicher. Er ist gemeinsam mit den Vosges du Nord UNESCO Biosphärenreservat, dessen jüngste Evaluation der UNESCO noch einmal bekräftigt, dass gerade die Wooge und Triftbäche wertvolle Lebensräume und „gesichtsgebende Elemente“ der Kulturlandschaft Pfälzerwald sind.

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Stolzenfels: ein preußisches Königsschoss am Rhein. Forschung, Instandsetzung und Restaurierung

Soeben erschienen ist der neue Band der Reihe „Denkmalpflege in Rheinland-Pfalz. Aus Forschung und Praxis“: Mit der Publikation „Stolzenfels: ein preußisches Königsschoss am Rhein. Forschung, Instandsetzung und Restaurierung“ werden nun die umfangreichen Ergebnisse der über zehn Jahre andauernden Außeninstandsetzung vorgelegt.

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Punktwolke, trianguliertes Netz, geometrisches Modell, 3D-Modell mit Texturierung © N. Underwood, GDKE, Landesdenkmalpflege

Trotz seiner prachtvollen, weithin sichtbaren Lage auf einer Bergzunge gehört Schloss Malberg zu den eher verborgenen Schönheiten der Eifel. Dabei verweist die Architektur der aus einer mittelalterlichen Burg hervorgegangenen Anlage durch ihren Ausbau im 18. Jahrhundert für den Kölner Weihbischof Johann Werner von Veyder auf höchst anspruchsvolle venezianische Vorbilder.

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Hauptgebäude, Fassade zum südlichen Pausenhof © Gregor Zoyzola 2018

Nur wenige Schulen der sog. Nachkriegsmoderne sind bislang in die Denkmalliste des Landes Rheinland-Pfalz eingetragen. Das Europa-Gymnasium in Wörth am Rhein bildet hier eine erfreuliche Ausnahme. Trotz der begrenzten Veränderungen kennzeichnet den Bau eine überaus qualitätvolle Architektur, die weitgehend im Original erhalten ist und die Schularchitektur der späten 1960er Jahre auf anschauliche Weise dokumentiert.

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Zustand nach vollendeter Restaurierung des Tores und Vervollständigung des Skulpturenschmucks © GDKE, Landesdenkmalpflege, G. P. Karn

Neben den mittelalterlichen Kernbauten der KIausur wird die spätestens 1117 gegründete Prämonstratenserabtei Rommersdorf bei Neuwied vor allem durch die barocken Klosterbauten des 18. Jahrhunderts geprägt. Aus dieser Zeit stammt auch das in Volksmund als Engeltor bezeichnete Feldtor, das den ursprünglichen repräsentativen Hauptzugang zur Abtei bildete.

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Abstimmung der denkmalpflegerisch-restauratorischen Zielsetzung vor Beginn der Maßnahmen © GDKE, Landesdenkmalpflege, M. Hammer

Das sogenannte Schloss Sinzig wurde als Villa im neugotischen Stil in den Jahren 1856 bis 1859 erbaut. Bauherr war der Kölner Kaufmann Gustav Bunge, die Pläne stammen vom Architekten Vincenz Statz (1819–1898), der als Kölner Domwerkmeister zu den bedeutenden Vertretern der Neugotik im Rheinland zählte und zahlreiche qualitätvolle Werke geschaffen hat.

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Dill, Ansicht auf das Dorf mit der Burg im Hintergrund © GDKE, Landesdenkmalpflege, Felix Tauber

Im Rahmen des Projekts „Systematische Nachqualifizierung der Denkmalzonen in Rheinland-Pfalz“ wurde die Bearbeitung der Ortskerne von Herxheim-Hayna, Dill und Ediger als Ortsteil von Ediger-Eller kürzlich abgeschlossen und deren Ergebnisse den Vertretern der jeweiligen Ortsgemeinden, Verbandsgemeinden und Kreisverwaltungen präsentiert und übergeben.

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Trier, kath. Pfarrkirche Heiligkreuz © Dr. Stefan Grabowsky, Förderverein Kirche Trier-Heiligkreuz e.V.

Schrumpfende Gemeinden, Priestermangel, zurückgehende Kirchensteuern, fehlende Bauunterhaltung und energetische Mängel sind die Ursachen für die Leerstände und den Sanierungsstau an vielen Kirchen, die in den letzten Jahren zunehmend zu deren Veräußerung oder gar Abbruch führten.

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