Kopfschild des Seeskorpions Eysyslopterus patteni aus dem Silur der Insel Ösel/Estland © GDKE

Seeskorpione sind eine ausgestorbene Gruppe wasserlebender Gliedertiere des Erdaltertums, die den heute lebenden Skorpionen ähnelten. Spektakulär sind diese Tiere, da manche Arten eine Körperlänge von zwei Metern und mehr erreichen konnten.

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Die neu beschriebene Blattkrabben-Art Nahecaris sabineae aus dem Unterdevon des Wasenbachtales © GDKE

Das Gebiet des Rupbach- und des Wasenbachtals östlich der Lahn gelten bei Insidern schon als fast „klassisches“ Fundgebiet für Trilobiten. Diese ausgestorbenen Gliederfüßer des Erdaltertums besiedelten vor etwa 400 Millionen Jahren ein Flachmeer, welches Teile der heutigen Mittelgebirge bedeckte.

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© GDKE, Landesarchäologie

Dr. Andrei Legalov von der sibirischen Außenstelle der Russischen Akademie der Wissenschaften in Novosibirsk und GDKE-Mitarbeiter Markus Poschmann beschrieben jüngst eine bislang unbekannte Gattung und Art fossiler Rüsselkäfer aus dem oberoligozänen Kratersee am Stöffel im Westerwald (Verbandsgemeinde Westerburg) und benannten sie Igneonasus...

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Fundplätze entlang des Niedergermanischen Limes (Grafik: S. Bödecker/E. Rung, LVR-Amt für Bodendenkmalpflege/M. Pütz, LVR-LandesMuseum Bonn/Kartengrundlage: GLOBE Task Team)

In römischer Zeit war der Rhein die Grenze zwischen den Römern und den Germanen. Dieser Niedergermanische Limes hat eine Gesamtlänge von ca. 385 km. Er beginnt im Vinxtbachtal etwa 30 km südlich von Remagen in Rheinland-Pfalz, durchquert Nordrhein-Westfalen und die Niederlande und endet bei an der Nordseeküste bei Kattwijk. Er bestand von 15 v. Chr. bis etwa 450 n. Chr. Im Gegensatz zum Obergermanisch-Raetischen Limes fehlen dem Niedergermanischen Limes die Palisade und die Wall-Graben-Anlage. Der Rhein markierte vielmehr als „nasser Limes" die Grenze mit zahlreichen Kastellen und Legionslagern.

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Windpark mit Verlauf des Kabelgrabens © Kartengrundlage LVERMGEO

Baubegleitung durch die Direktion Landesarchäologie/ Erdgeschichte beim Bau dreier Windenergieanlagen (WEA) auf der Gemarkung Einöllen und Wolfstein-Roßbach mit Kabelgraben zum Umspannwerk im Lautertal.

Investor : Fa. ABO Wind GmbH

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Mit dieser Ausgabe des Numismatischen Nachrichtenblattes beginnt die Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (GDKE) gemeinsam mit der Liebenstein-Gesellschaft die Veröffentlichung von bisher unpublizierten Münzfunden aus Rheinland-Pfalz (MFRP).

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